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Ramakrishna-Schule Bangalore

Aktion „Bildung statt Kinderarbeit” – ein Platz zum Lernen für Kinder aus armen Familien
 

Kinder, die aus armen Familien stammen und in ländlichen Gebieten aufwachsen, haben in Indien nur wenig Chancen. Viele müssen schon in jungen Jahren hart arbeiten. Für einen Schulbesuch fehlt oft das Geld. So haben die meisten Kinder keine Möglichkeit, der Sackgasse der Armut zu entkommen. Sie erleiden das gleiche Schicksal wie ihre Eltern: Ein Leben in Armut und Elend.
 
In der Nähe von Bangalore unterstützt das DIK die S.-Ramakrishna-Schule, damit auch Mädchen und Jungen aus den ärmsten Verhältnissen den Weg in ein besseres Leben gehen können. Sie liegt nur 16 Kilometer von der südindischen Millionen-Metropole Bangalore entfernt. Hier in Maruthinagar, einer kargen ländlichen Gegend, verdienen die meisten Einwohner ihr Geld als Tagelöhner oder als kleine Händler. In solch armen Familien ist es ganz selbstverständlich, dass auch die Kinder mithelfen, den Lebensunterhalt zu verdienen.
 


Mädchen und Jungen von vier bis zwölf Jahren besuchen die Schule. Doch deren räumliche Kapazitäten sind begrenzt.
 

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So hatten Kinder aus armen Verhältnissen noch vor zehn Jahren keine Möglichkeit, für ein besseres Leben zu lernen. Das änderte sich erst, als auf Initiative engagierter Privatpersonen – allen voran Anil Dutt – die S.-Ramakrishna-Schule ins Leben gerufen wurde. Ziel dieser Schule ist es bis heute, auch Mädchen und Jungen, deren Familien kein Geld für die Schule aufbringen können, die Chance auf Bildung zu geben.
 
Im Juni 1994 war es endlich so weit: Die Schule öffnete ihre Pforten für die ersten 20 Kinder, die dort von zwei Lehrern unterrichtet wurden. Jedes Jahr baten mehr und mehr Kinder um Aufnahme. Inzwischen sind es 270 Mädchen und Jungen im Alter von vier bis zwölf Jahren, die dort Lesen, Schreiben und Rechnen lernen.

Mit der Anzahl der Schüler wuchsen auch die Probleme. Das ganze Lehrmaterial, der Unterhalt des Gebäudes, das Gehalt für die inzwischen zehn Lehrer – die Kosten für das Schulprojekt stiegen immer höher. Das DIK beteiligt sich mit 16.000 Euro am Jahresetat.
 
Zwar wurde das Schulgebäude um einige kleine Klassenzimmer erweitert, trotzdem platzt es inzwischen aus allen Nähten. Vermutlich sollen sogar noch weitere Schüler hinzukommen. Um für die Kinder in Maruthinagar gute Lernbedingungen zu schaffen, wollen wir ein der Schule naheliegendes Grundstück kaufen und darauf neue Klassenräume errichten.
 
Die Erweiterung der Schule ist inzwischen abgeschlossen. Wir hatten das Grundstück und den Bau von acht weiteren Klassenräumen finanziert. Jetzt verfügt die Schule über 12 Klassenzimmer für Kinder bis zur 8. Klasse.
 
Die vom DIK geförderte Schule für die Ärmsten in Bangalore platzt aus allen Nähten. Die Kinder brauchen Ihre Hilfe!

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