Zur Orientierung Falls Sie uns etwas mitteilen möchten ... Impressum
Deutsch-Indisches Kinderhilfswerk e.V.
Informationen auf dem neuesten Stand Unsere Organisation im Profil Wissenswertes über Indien Hier können Sie online spenden Druckversion dieser Seite
Uebersichtskarte
Augenklinik Odisha
Gesundheitszentrum Auroville
Lepra-Projekt Bellary
Dorfentwicklung Auroville
Lepra-Zentrum Hyderabad
Frauenhaus Chennai
Kinderheim Tirunelveli
Ramakrishna-Schule Bangalore
DEEPAM Auroville
Schulprojekt Odisha
Hilfe fuer Hilflose Chennai
Schulspeisung Tambaram
Blindenschule Bangalore
GoodLifeCenter Tambaram
 

St. John's Lepra-Projekt

Soziale Reintegration geheilter Lepra-Kranker
 

Nach der Heilung ist das Leid für die meisten Lepra-Kranken nicht vorüber. Verstümmelungen zeichnen diese Menschen ihr Leben lang und drängen sie und ihre Familien an den Rand der Gesellschaft. Um diese ehemals Lepra-Kranken wieder sozial zu integrieren, fördert das DIK ein Selbsthilfeprojekt.
 
50 Kilometer südlich von Chennai wurde eine Siedlung aufgebaut, in der 30 geheilte Lepra-Patienten aus den Armutsvierteln von Chennai mit ihren Familien ein neues Zuhause gefunden haben. Hier können sie sich eine neue Existenz aufbauen und ihren Kindern ein Aufwachsen in ordentlichen Verhältnissen ermöglichen. Neben 30 kleinen, mit Hilfe des DIK gebauten Häusern, gibt es in dem Wohngebiet außerdem eine Ambulanzstation, ein Kinderheim, eine kleine Weberei und landwirtschaftliche Flächen zum Anbau von Reis und Gemüse.
 
Im Sommer 2001 wurde dort die mit Hilfe des DIK erbaute Gnanodaya Schule eingeweiht, in deren Räumen 173 Kinder bis zur sechsten Klasse unterrichtet werden. Mit dieser Schule wurde eine wichtige Voraussetzung dafür geschaffen, den Kindern durch Bildung und Ausbildung eine Chance im späteren Leben zu eröffnen.
 
Der Schule angegliedert ist ein Wohnheim für 71 Kinder aus Lepra-Familien, die dort nicht nur eine Unterkunft finden, sondern auch Kleidung und gutes Essen bekommen. Untersuchungen und Impfungen sorgen zudem für eine gute Gesundheit der Kinder.


Eltern melden ihre Kinder in der neuen Schule an. Sie wissen, wie viel diese Chance auf Bildung für die Kinder bedeutet.
 

Die Schule sorgt dafür, dass alle Kinder täglich eine warme Mahlzeit erhalten.
 

Online-Spende

 

Photostrecke

 
Inzwischen wohnen 50 Familien in kleinen Wohnhäusern. Die Weberei wurde wieder geschlossen. Es gibt neben der Landwirtschaft Viehzucht – einige Rinder und Truthähne, Hühner. Man kann noch erwähnen, dass jede Familie hinterm Haus zusätzlich über einen kleinen Gemüsegarten verfügt. Die Bewohner der Siedlung sind aber nach wie vor auf Unterstützung angewiesen. Die Schule wird erweitert werden, sie soll mit den Kindern wachsen, damit sie über das 6. Schuljahr hinaus weiterhin an dieser Schule unterrichtet werden können.
 
Um die Ausbildung der Kinder auch auf Dauer erhalten zu können, benötigen wir Ihre Hilfe!

© 2004-2008 Deutsch-Indisches Kinderhilfswerk e.V. Zum Seitenanfang