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Aktuelle Projektinformationen |
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01.12.2011, Indien |
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Den Ärmsten Wünsche erfüllen
Ein schwerer Schicksalsschlag kann unser aller Leben ins Wanken bringen. In Deutschland sind wir einigermaßen abgesichert. Fast alle Menschen sind kranken-, renten- und pflegeversichert.
Anders ist es in Indien. Dort stürzen Ereignisse wie ein Unfall, Arbeitslosigkeit oder Krankheit oft ganze Familien ins Elend. Denn es gibt keine Sozialversicherung. So müssen die Menschen beispielsweise den Besuch beim Arzt komplett allein bezahlen.
Auch die 22-jährige Lathika verlor den Boden unter den Füßen. Ihr geliebter Vater erkrankte schwer und musste ins Krankenhaus. Ihre Mutter sorgte sich sehr um ihn und wusste nicht, wie sie die Arztrechnung bezahlen sollte. Vor lauter Kummer erlitt Lathikas Mutter einen Schlaganfall und kam ebenfalls ins Krankenhaus – eine große emotionale und leider auch finanzielle Belastung für die arme Familie.
Tochter Lathika am Bett der Mutter.
Noch bekommt Lathikas Mutter eine Physiotherapie. Ihr gesundheitlicher Zustand verbessert sich allerdings von Tag zu Tag.
Lathika und ihre Schwester bangten um das Leben ihrer Eltern und wussten nicht, wie sie Geld aufbringen sollen, um den Aufenthalt im Krankenhaus zahlen zu können.
Als dann auch noch ihr geliebter Vater starb, sahen die Töchter keinen Ausweg mehr. In der größten Not wandten sie sich verzweifelt an Cherian Kurian, den Leiter des vom DIK geförderten Projektes „Hilfe für Hilflose”. Cherian Kurian stand den traurigen Mädchen mit Trost und finanzieller Unterstützung zur Seite. Denn ohne Geld hätte die Mutter nicht länger behandelt werden können.
Mittlerweile kann Lathikas Mutter wieder laufen und sprechen. Lathikas Wunsch – die Gesundheit ihrer Mutter – ging dank Spenden in Erfüllung.
Viele andere arme Menschen in Indien leiden große Nöte, die sie ohne Hilfe niemals bewältigen können. Sie wünschen sich existentielle Dinge wie ein schützendes Dach über dem Kopf, eine Arbeit, genug Essen, eine Existenzgrundlage, um ihre Familie zu versorgen, oder eine medizinische Behandlung.
Mit unserer diesjährigen Spendenaktion zu Weihnachten wollen wir bitterarmen Menschen mit Unterstützung unserer Freunde und Förderer einen großen Wunsch erfüllen und ihnen in der Not helfen.
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28.11.2011, Indien |
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Wer in Indien an Lepra erkrankt, der leidet nicht nur unter der Krankheit. Die Betroffenen werden isoliert, gemieden und geraten ins Abseits. Sie verlieren ihren Arbeitsplatz und somit ihren Lebensunterhalt, Freunde und Bekannte wenden sich von den Erkrankten ab. Sie und ihre Kinder stehen am Rande der Gesellschaft, nur weil sie an einer Krankheit leiden, die ihnen anzusehen ist. Selbst geheilte Menschen können nicht problemlos in ihr altes Leben zurückkehren.
So erging es auch Kali und ihrer Familie. Als die 36-Jährige und ihre ältere Tochter Bibi an der schrecklichen Infektionskrankheit Lepra erkrankten, stand die Familie plötzlich allein da. Niemand wollte mehr etwas mit ihnen zu tun haben. Kali und ihr Mann verloren ihre Arbeit.
Ihre Töchter Bibi und Sony mussten die Schule verlassen, weil kein Geld für Schulgebühren, Bücher und Schuluniformen vorhanden war. Von einem auf den anderen Tag hatten die Kinder plötzlich keine Freunde mehr. Niemand wollte mit ihnen spielen. Diese Ausgrenzung schmerzte besonders die Kinder.
Seit Gründung des DIK setzen wir uns für Leprakranke und ihre Kinder ein. Neben medizinischer Behandlung begleiten wir die Betroffenen auch auf ihrem Weg zurück ins Leben. Wir helfen Geheilten bei der Suche nach einem neuen Arbeitsplatz und finanzieren den Schulbesuch der Kinder. Außerdem klären wir über Lepra auf, um eine Ausgrenzung von Betroffenen zu vermeiden.
Früherkennung
Medizinische Behandlung
Aufklärung
Starthilfe zurück ins Leben
Auch Bibi, Sony und ihren Eltern haben wir geholfen. Im Dr. Jaipal Christian Lepra-Zentrum wurden sie kostenlos behandelt. Den Kindern finanzierte das DIK den Schulbesuch. Mittlerweile sind Kali und ihre Tochter Bibi geheilt. Die Eltern gehen wieder arbeiten und können die Familie versorgen.
Immer noch warten unzählige Lepra-Patienten und ihre Kinder auf Hilfe. Und die Zahl der Infizierten im indischen Bundesstaat Andra Pradesh nimmt zu. Monatlich werden 679 Lepra-Patienten im Zentrum behandelt.
Mit der Aktion „Lepra überwinden, Isolation verhindern“ setzt sich das DIK für Betroffene und ihre Kinder ein. Dank Spenden können wir sie auf dem Weg zurück ins Leben unterstützen.
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